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Luftraum


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Aus Übungsflug wird Schulflug und mehr...

Man hatte eine gute Idee: Es macht Sinn, wenn man Piloten ab und zu mit einem Fluglehrer fliegen lässt. Es schleichenfalke
sich doch Gewohnheiten und Unsauberkeiten ein und da ist es gut, wenn ein "neutraler" Beobachter darauf aufmerksam macht. Das Ganze nannte sich "Übungsflug" und wurde für Motorflieger (vom TMG bis zur Echo-Klasse) alle zwei Jahre verplichtend. Eine Stunde sollte der Flug mindestens dauern und Lehrer und der betroffene Pilot sollten vor dem Flug die Dinge besprechen, die aus beider Sicht wert sind, geübt zu werden. Der Pilot sollte nach dem Flug ein gutes Gefühl haben und wissen, worauf er in bestimmten Situationen zu beachten hat und wie er am Besten damit umgeht.

Mit den neuen EASA-Lizenzen wurde der "Übungsflug" in "Schulflug" umbenannt. Ändert sich ja nix, wie das Ding heißt ist ja eigentlich egal...

Aber: Die Luftämter geben den Lehrern, die diese Schulflüge durchführen nun Bewertungsbögen in die Hand, in denen diese die "Skills" der Piloten bestätigen müssen. Diese Bewertungsbögen müssen an das Luftamt übermittelt werden! Ist das Datenschutz? Wo hat der Pilot sein Einverständnis für diese Datenübermittlung gegeben?

Da gibt es nun Lehrer, die handhaben das sehr pragmatisch. Die sehen sich den Piloten an, beobachten, wie er fliegt und gehen auf dessen Wünsche ein. Wenn dann alles passt, spielt das Papier keine große Rolle mehr. Daneben gibt es aber auch die Fluglehrer, die die Sache "ernst  nehmen" und da wird aus dem ehemaligen Übungsflug plötzlich ein Prüfungsflug. Durchfallquoten von 30% sollen bei einzelnen Fluglehrern durchaus normal sein. 

Nun gut - manm kann sich den Fluglehrer ja aussuchen. Aber das Ganze geht dann doch weit am ursprünglich beabsichtigten Ziel vorbei. Ziel sollte sein, dass die Sicherheit erhöht wird. Die neuen "Schulflüge", die eigentlich "Prüfungsflüge" sind, verführen aber dazu, dass man sich den Lehrer nach dem Motto "bei wem muss ich mich am wenigsten anstrengen" aussucht.

... und - was machen nun die Luftaufsichtsbehörden mit den Bewertungsbögen? Erwartet uns da demnächst eine neue "Verwaltungsgebühr"?

Das Ganze ist wieder mal ein Beispiel, wie Behörden völlig praxisfremd Regelungen - teilweise durch die Hintertür - einführen. Es geht nicht darum, die Sicherheit des Luftverkehrs zu verbessern. Es geht darum, möglichst restriktiv mit den "Untertanen" umzugehen. "Es wäre doch gelacht, wenn man die Hobbyflieger nicht vom Himmel weg bekäme..:".

Deshalb:

  • Keine Bewertungsbögen,
  • keine Mitsprache der Luftaufsichtsbehörden bei diesen Flügen
  • und keine Übersendung dieser Bögen an die Luftaufsichtsbehörden!

Wenn der Fluglehrer sein ok gibt, war's das! 
-brb-

 

Zuletzt aktualisiert am Donnerstag, 17. August 2017 um 15:08 Uhr
 

Euro 2008

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Zur Erinnerung: Es ist eine Meisterschaft im Fussball. Fussball wird auf dem Boden ausgetragen und Zuschauer reisen in der Regel mit bodengebundenen Fahrzeugen an. Eine Einschr?nkung des _Luft_verkehrs ist v?llig ?berfl?ssig.

Zuletzt aktualisiert am Dienstag, 02. September 2014 um 16:00 Uhr
 

Generelle Transponderpflicht für Alle

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.. .. .. oder wie hole ich die allgemeine Luftfahrt vom Himmel?

Während in den letzten Jahren auf die allgemeine Luftfahrt massive Flugverhinderungsmaßnahmen wie JAR FCL, Zuverlässigkeitsüberprüfung oder gewaltige Luftsperrgebiete hereinregneten, wähnt man sich beim Thema "Transponder" inzwischen im falschen Film. Gefordert werden laut einem Referentenentwurf nun Transponder auch für reine Segelflugzeuge, sowie Gleitschirme. Angeblich um störende Blitzlichter an Windkraftanlagen zu steuern. Dabei fliegen weder Gleitschirme noch Segelflugzeuge bei Nacht.

Zuletzt aktualisiert am Donnerstag, 23. Oktober 2008 um 18:46 Uhr Weiterlesen...
 

Luftraumsperrungen nach NfL I (122/06) (155/06) 171/06

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Update

fokker.jpg

Mittlerweile trudelte die dritte Version des NfLs ein. Es heißt lapidar "Die Änderungen in den NfL und in der AIP sind erforderlich geworden, da es durch Übermittlungsfehler zu Ungenauigkeiten bei einigen Koordinaten gekommen ist...."

Wir gehen davon aus, dass die DFS die Bemerkungen von Stefan Jaudas im Streckenflugforum mitgelesen hat. Leider wurde wieder die Chance ungenutzt gelassen, wenigstens den Modellflug von diesem Terror-Wahn auszunehmen.

Wer bisher dachte, von diesen rein politischen und fachlich völlig unsinnigen WM-Luftraumsperrungen® bleibt zumindest der Modellflug verschont, irrt. Für den Modellflug gelten die selben Ausdehnungen, wie für alle "Flüge nach Sichtflugregeln". Somit bekäme der harmlose Modellpilot den starken Arm des Gesetzes zu spüren.


LuftVG § 62 [Luftsperrgebietsverletzung]
(1) Wer als Führer eines Luftfahrzeugs den Anordnungen über Luftsperrgebiete und Gebiete mit Flugbeschränkungen zuwiderhandelt, wird mit Freiheitsstrafe bis zu zwei Jahren oder mit Geldstrafe bestraft, wenn die Tat nicht in anderen Vorschriften mit schwererer Strafe bedroht ist.
(2) Wer die Tat fahrlässig begeht, wird mit Freiheitsstrafe bis zu sechs Monaten oder mit Geldstrafe bis zu einhundertachtzig Tagessätzen bestraft.

Zuletzt aktualisiert am Dienstag, 12. Januar 2016 um 16:43 Uhr Weiterlesen...
 

Eurocontrol: Aus für den Segelflug in Deutschland

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Nach den Pl?nen der Eurocontrol unter dem Namen 'Single European Sky' kann die Fliegerei ohne jede Freigabe oder Mode-S Transponder oberhalb 2500 oder 3000 ft sp?testens 2009 als Geschichte angesehen werden. Die Pl?ne, die 2005 mit 4 J?hriger Umsetzungsfrist auf dem Tisch lagen, wurden im 'ASM Workshop on airspace classification am 01/02/2006' erneut best?tigt. Demnach sollen nur noch zwei Luftraumkategorien 'U' (=Unknown, Unbekannt), sowie 'K' (=Known, Bekannt) existieren. Verkehr im Luftraum 'K' fliegt ausschliesslich mit Mode-S Transponder, sehr wahrscheinlich nur nach Freigabe, sowie kostenpflichtiger Luftraumbenutzung.

Zuletzt aktualisiert am Montag, 25. Mai 2015 um 21:11 Uhr Weiterlesen...
 

Generalprobe um den Betzenberg

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Am 1.3.2006 erlebte das Fritz Walter Stadion in Kaiserslautern seine Generalprobe für die Fußballweltmeisterschaft 2006. Diese fand aber nicht nur auf dem Spielfeld statt, sondern betraf auch die umliegenden Flugplätze und Segelfluggelände, denen man nahelegte, keine Starts mehr durchzuführen. Die eingesetzten Polizeikräfte erhielten dort von den zufällig Anwesenden eine sachkundige Einweisung zum terrorristischen Potential, das angeblich von Piloten Deutschlands ausgehe. Die Verantwortlichen schweigen dazu, aber wurden hier nicht die Sicherheitsmaßnahmen während des Spiels dezidiert vorgestellt, die dann auch bei der WM zum Einsatz kommen sollen?

Zuletzt aktualisiert am Sonntag, 11. März 2007 um 12:31 Uhr Weiterlesen...
 

Österreich: Verheerende Luftraumsperrungen

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Das Prinzip die freie zivile Luftfahrt für mehrere Tage mit Gebieten von 100 Kilometern Durchmesser während irgendwelcher Gipfeltreffen zu Unterbinden macht Schule. Nun werden auch im Nachbarland Österreich diese völlig überzogene TRA und TPA's für den VFR Verkehr eingerichtet. Siehe z.B. hier die Sperrung Innsbruck am 6. u. 7. März Versehentlich einfliegende Flugzeuge will man mit militärischen Mitteln entgegnen.
Zuletzt aktualisiert am Sonntag, 11. März 2007 um 12:32 Uhr Weiterlesen...
 

Modellflieger müssen am Boden bleiben.

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Auch die Modellflieger in Deutschland sind von den Luftraumsperrungen während der WM 2006 betroffen, und dürfen in den WM Sperrgebieten nicht starten. Wie in 2005 beim Papstbesuch sind auch bei der WM Zonen um jedes Stadion geplant, in denen unter Strafandrohung kein Modell in die Luft darf.

Zuletzt aktualisiert am Sonntag, 11. März 2007 um 12:24 Uhr Weiterlesen...
 

dpa-Meldung zu Flugverboten bei der Fußball-WM

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dpa
Sportverbände sehen keinen Sinn in Flugverboten bei der Fußball-WM

Hamburg (dpa) - Im Luftraum rings um die WM-Stadien kreuzen sich die Flugbahnen zahlreicher Interessengruppen:


Zuletzt aktualisiert am Sonntag, 11. März 2007 um 12:25 Uhr Weiterlesen...
 

Das wahre Ausmaß

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Entgegen seinen Beteuerungen aus Braunschweig, es sei alles nicht so schlimm, erkennt man nun auch beim Zuletzt aktualisiert am Montag, 07. Oktober 2013 um 10:22 Uhr

 

Pressebericht zu den geplanten WM-Sperrgebieten

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Wie die WM 2006 die Sportflieger vom Himmel holt



Wie die WM 2006 die Sportflieger vom Himmel holt . . .

Vorlage f?r Presseberichte der Vereine


zu den geplanten WM-Sperrgebieten,
den Auswirkungen auf die Vereine
und die sportliche Wettbewerbe,
wie z.B. die Zuletzt aktualisiert am Samstag, 12. Oktober 2013 um 20:16 Uhr

 

Petition Flugbeschränkung WM 2006

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Jar Contra hat zur Flugbeschränkung während der WM 2006 eine Petition an den Bundestag eingereicht, diese wurde vom Auschuss genehmigt, und ist ab sofort im Internet veröffentlicht. Wir bitte alle Luftsportler, deren Freunde, Verwandte, oder alle Menschen die den Traum vom Fliegen über Deutschland noch nicht zu Ende geträumt haben, diese Petition hier und jetzt online zu unterstützen. Zum Petitionstext und zum Formular beim deutschen Bundestag geht es hier:
Link zum Mitzeichnen der Petition

Stand zum Ende der Zeichnungsfrist 10.420 Petenten...

Die Mitzeichnung dauert nur ca. zwei Minuten, es müssen lediglich 6 Felder zu wie Name, Addresse und eMail ausgefüllt werden. Die Daten werden ausschließlich für das Petitionsverfahren verwandt. In der Mitzeichnungsliste werden nur die Angaben aus den Feldern: Name, Vorname, Titel, Bundesland/Land und Datum der Mitzeichnung veröffentlicht.

Zuletzt aktualisiert am Sonntag, 11. März 2007 um 12:38 Uhr Weiterlesen...
 

Beschränkungsgebiete zur WM 2006

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Aus dem Newsletter des DAeC:
Nach ersten Ankündigungen des Bundesministerium für Verkehr, Bau- und Wohnungswesen (BMVBW) und der Deutschen Flugsicherung (DFS) können während der Spiele der Fußball-Weltmeisterschaft 2006 in Deutschland temporäre Beschränkungsgebiete veranlasst werden. Wenn die Sicherheitssituation für das jeweilige Spiel es erfordert, sollen, so die Pläne, Beschränkungen für Lufträume in einem 30NM-Radius (112 Kilometer Durchmesser!) über den Stadien gelten. Der DAeC hat gegen diese Vorhaben protestiert. Er argumentiert, dass die Maßnahmen unverhältnismäßig und vor allem die Ausdehnung ungerechtfertig groß sind.

Zuletzt aktualisiert am Sonntag, 11. März 2007 um 12:34 Uhr Weiterlesen...
 

FIFA verlangt Flugverbot

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Unverh?llt ?ussern sich die Veranstalter der Fussballereignisse im Magazin Spiegel ?ber die Gr?nde f?r die geplanten Luftraumsperrungen zur Fussball Weltmeisterschaft 2006. Aus diversen Gr?nden wird w?hrend der Spiele, mitten in der Flusaison im Juni 2006, ein Flugverbot f?r VFR-Verkehr ?ber dem Stadion verf?gt. Werbehubschrauber der Sponsoren dagegen, auch nach VFR, d?rfen fliegen. Das verlangt der Fu?ballweltverband Fifa. Dazu plant Sch?uble mit AWACS-Maschinen den deutschen Luftraum zu kontrollieren um etwaige Terrorattacken durch Flugobjekte vorzeitig zu erkennen. F?r den Einsatz der fliegenden Fr?hwarnsysteme kalkulieren Sicherheits-Experten Kosten von zehn bis zw?lf Millionen Euro ein, schreibt das Magazin Focus.

Zuletzt aktualisiert am Samstag, 09. Januar 2016 um 20:35 Uhr Weiterlesen...