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Schnelle unbürokratische Hilfe vom DAeC

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Mit Erstaunen und großer Verwunderung vernahm die auf der Hauptversammlung des Landes Bayern anwesende Zuhörerschaft von dem Präsidenten des DAEC, Gerd Allerdissen, dass Maurice Konrad (Oerlinghausen) das Angebot des Geschäftsführers des Landesverbandes NRW auf Hilfe hinsichtlich seiner Rechtsauseinandersetzung mit der Luftfahrtbehörde des RP Münster nicht angenommen habe.

Am 19. November 2005 wurde auf der Jahreshauptversammlung des LVB Herrn Gerd Allerdissen diese Frage gestellt:
Bekannterweise wurde Herrn Maurice Konrad (Segelfluglehrer in NRW) die Lizenz wegen angeblicher Unzuverlässigkeit entzogen (Er wollte, ehe er die ZÜP beantragt, vom RP einige Fragen beantwortet haben). Hätte der DAeC, nachdem Maurice sich als Musterkläger bereits am 24. August 2005 zur Verfügung gestellt hatte, nach Bekanntwerden der Verfügung nicht aktiv auf ihn zugehen müssen, wie das die AOPA sofort getan hat?

Gerd Allerdissen hat geantwortet: Das ist so nicht richtig, der DAeC hat über den Geschäftsführer des LV NRW (Gerd Rademacher) Herrn Konrad Hilfe angeboten, dieses Hilfsangebot wurde von Herrn Konrad abgelehnt.

Maurice Konrad erklärt hierzu:
Diese Aussagen von Gerd Allerdissen sind falsch. Mir wurde kein Hilfsangebot vom DAeC gemacht. Daraus folgend habe ich auch kein Hilfsangebot des DAeC abgelehnt.

-am 24. August 2005 habe ich Gerd Rademacher telefonisch mitgeteilt, dass ich mich dem DAeC als Musterkläger gegen die ZÜP zur Verfügung stelle.

- am 05. Oktober wurde meine Lizenz widerrufen und innerhalb einer Woche eingezogen und das ganze unter Androhung von 500 Euro Zwangsgeld

- am 06. Oktober hat die AOPA die Vertretung in meinem Fall übernommen

- am 08. Oktober um die Mittagszeit habe ich Gerd Rademacher auf dem Flugplatz Oerlinghausen zufällig getroffen. In einem Gespräch erklärte mir Gerd R., dass so ein Prozess sehr teuer ist. Er erklärte mir weiterhin, dass mir der LV NRW und der DAeC auf Antrag (!) Unterstützung gewähren könnte (ein Antrag, also ergebnisoffen). Gerd R. sagte, dass dieser Antrag unter seiner persönlichen Einflussnahme auf die Entscheidungsträger für mich positiv beschieden werden könnte.

Mitte Oktober bekam ich einen Anruf (im Auftrag von Gerd Allerdissen) von Rainer Hüls aus Braunschweig. Herr Hüls fragte mich, wie es kommt, dass sich die Meinung unter den Mitgliedern festgesetzt hat, dass ich kein Hilfsangebot bekommen habe. Ich habe ihm gesagt, dass jeder für sich selbst entscheiden darf, wie er den Sachverhalt bewertet.

Der DAeC hat einen Musterkläger gesucht. Ich habe mich dem DAeC, unter erheblichen persönlichen Risiken, angeboten. Der DAeC hat mein Hilfsangebot durch Inaktivität de Facto nicht angenommen. Der DAeC hat zu keinem Zeitpunkt versucht mit mir zusammen zu arbeiten und auch keine Hilfe angeboten.

Maurice Konrad


Kommentar: Im April 2005 tönte der Dachverband hier von Vereinbarungen über politische Maßnahmen als auch juristischer Hilfe in den Fällen. Beides sucht man beim DAeC bisweilen in Punkto ZÜP vergeblich. Nicht nur Maurice Konrad, auch Ingo Wiebelitz wurden im Regen stehen gelassen. Wozu haben wir eigentlich einen Dachverband??

 

Zuletzt aktualisiert am Sonntag, 11. März 2007 um 12:37 Uhr