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DAeC in der Zerreißprobe

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Deutliche Worte fand Klaus Koplin, Präsident des DAeCs, auf der Hauptversammlung des Landesverbandes Bayern. Wenn es die Dreiviertel-Mehrheit für die Neue Satzung im Juni 2009 nicht gebe, werde der DAeC und damit die Vertretung des Luftsports wohl in der Bedeutungslosigkeit versinken.


Er sieht allerdings auch eine Chance. Es gibt einen Entwurf für eine neue DAeC-Satzung, zu dem auch alle großen Fachverbände Zustimmung signalisiert haben. Darin enthalten sind wesentliche Punkte, die auch von JAR Contra immer wieder artikuliert wurden.

Hängegleiter, Modellflieger, Freiballonfahrer, Fallschirmspringer – sie alle stehen in den Startlöchern einen eigenen Dachverband zu gründen. Der DMFV hat sogar schon einen Aufnahmeantrag bei der FAI gestellt. Zersplitterung pur, das ist den Zielen des Luftsports sicher nicht zuträglich.

In Gesprächen zwischen den großen Luftsportverbänden hat sich aber herausgestellt, dass es Einigungsmöglichkeiten gibt. Der DAeC kann Dachverband aller Luftsportler in Deutschland werden und damit ein wesentlich höheres Gewicht in die Waagschale werfen wenn es um Interessenvertretung gegenüber der FAI, der EASA, und allen sonstigen Organisationen geht, die die Rahmenbedingungen unseres Sports definieren.

Der Kernpunkt der neuen top online casino us Satzung ist gleichzeitig das größte Einigungsrisiko. Jeder Luftsportler und jeder Verein soll grand online casino die Möglichkeit haben, sich einem Landesverband oder wahlweise direkt einem Fachverband anzuschließen. Dieses Prinzip erachten die derzeit nicht im DAeC vertretenen Verbände als kasyno internetowe unverzichtbar, einige DAeC-Landesverbände (BWLV, LV RP und LV NI) jedoch als unakzeptabel. Aufgrund der Zusammensetzung der DAeC-Hauptversammlung und der Notwendigkeit einer good online casino beat online casino Dreiviertel-Mehrheit für eine Satzungsänderung ist die Einigungschance derzeit allenfalls 50:50, wie uns Klaus Koplin auf online casino die Frage nach seiner Einschätzung der Situation bestätigt hat.

Ein weiterer wichtiger Punkt, der auch von JAR Contra oft kritisiert wurde, ist das Verbot, hauptamtliche Mitarbeiter eines Landes- oder Fachverbandes in Doppelfunktion gleichzeitig als Vorstand des DAeC agieren zu lassen.

Ihm käme es in erster Linie darauf an, dass es im DAeC nur noch ordentliche Mitglieder gebe die faire Beiträge bezahlen. Beiträge, die sich aus den Leistungen ergeben, die auch in Anspruch genommen werden, sagte der Präsident des DAeC zu JAR Contra Mitglied Bernhard Blasen.

Gerade die Mitglieder der Landesverbände, die sich gegen die neue Satzung stellen, müssen nun Druck auf ihre Funktionäre ausüben. Es ist, so Koplin, wahrscheinlich die letzte Chance auf eine starke Vertretung der Belange des Luftsports gegenüber den Entscheidungsgremien der Politik in Europa.

 

[Anm.: In der ursprünglichen Fassung des Artikels war der LV NRW auf der Liste der bremsenden Landesverbände - dies hat sich als falsch herausgestellt.]

Zuletzt aktualisiert am Montag, 01. April 2013 um 23:04 Uhr