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Wir waren dabei und haben ein bischen was zu erzählen ...
Die Hagener Stadthalle war mit ihren beiden Stockwerken proppenvoll mit Firmenpräsentationen, Verkaufsständen und über tausend Besuchern. JAR Contra musste sich schon mit einem Stand gegenüber der Garderobe begnügen, doch das tat dem Erfolg keinen Abbruch.
Das Vortragsprogramm war so reichhaltig, dass es teilweise in das nebenan gelegene Hotel ausgelagert werden musste. Immer wieder ging es um die Zukunft der Privaten Luftfahrt, der Sportfliegerei, des Segelflugs. Der Vortrag von Meike Müller war z.B. erstaunlich sachlich und beschrieb, was man sich unter der NPA vorzustellen hat. Dass es z.B. derzeit keinen Wolkenflug für Segelflieger mehr gibt, was man in England als ziemlichen Affront auffasst. Doch Unterstützung in Form entsprechender Kommentare wurde zugesagt, wenn die Engländer sich im Gegenzug für eine Abschaffung des Proficiency Checks, der sechsjährigen Wiederholungsprüfung ausspricht. Erste Hinweise, wie jede(r) Einzelne günstig kommentieren kann, wurden ebenfalls gegeben, mehr dazu wird man auf der Roadshow erfahren.
Dass man sich mit manchen anstehenden Vereinfachungen noch nicht so recht abgefunden hat konnte man bestenfalls an so kleinen Nebenbemerkungen erkennen wie "Wenn ihr auf der sicheren Seite sein wollt, macht immer ein Class 2 Medical". Das ist zwar nicht falsch, doch könnte man gerade so gut stets eine Commercial Pilot Licence empfehlen, denn ein LPL Medical ist für den unentgeltlichen Segelflug innerhalb Europas völlig ausreichend. Davon, dass in diesem Bereich das Medical ohnehin eine nutzlose Vorschrift ist, mal abgesehen.
Insgesamt hatte ich den Eindruck, dass der Trend beim DAeC weg von der Geheimdiplomatie, hin zur Anleitung gemeinsamen Handelns geht. Das wäre ein grosser Fortschritt, hoffentlich habe ich mich da nicht verguckt.
An unserem Stand verteilten wir unser neues Plakat und Flugblatt:
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Im Vergleich zu den Jahren davor war nicht zu übersehen, dass es nur noch Wenige gibt, die ein Medical für dringend angeraten halten. Natürlich wird sich niemals weg diskutieren lassen, dass ein Medical etwas bringen könnte.
Ganz überwiegend war jedoch die Zustimmung, dass die Segelfliegerei vereinfacht werden muss. Weniger Regeln, damit mehr Kopf für die wichtigen Dinge frei bleibt. Da hat niemand widersprochen und wir hier bei JAR Contra werden nicht aufhören, bevor dieses Ziel nicht erreicht ist.
Markus "Traumflug" Hitter
Vielen Dank an ...
Claus-Dieter Zink für das Sponsoring des Messestandes.
Ingo Wiebelitz für die Stellwände und die Unterstützung am Stand.
den Aero-Club Hagen für die zusätzlichen Eintrittskarten und die Organisation überhaupt.
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