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Erfahrungsberichte


Hans' Kolumne

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Hans A. Burmeister

Liebe Leserinnen und Leser,

es wäre mir lieber gewesen, hätte ich im scheidenden Jahr 2007 öfter einmal Beifall klatschen können, anstatt ständig etwas zum Meckern zu haben. Wir wollen uns noch einmal erinnern:

Seit 2004 richten sich die Aktivitäten von JAR-Contra und damit auch meine als Betroffener und Opfer der Ministerialbürokratie gegen die Folgen der Einführung restriktiver Regelungen bei der Beurteilung der Flugtauglichkeit, die mit dem 1.05.2003 in Deutschland griffen. Ohne unseren Protest wäre es kaum dazu gekommen, dass heuer die meisten Nachteile für uns wieder abgeschwächt wurden.
Alle, die sich an diesem Protest und an Aktionen beteiligt haben, waren in diesem Zusammenhang JAR-Contra, ob bewusst, unbewusst, ob gewollt oder nicht. Wer sich mit den Zielen von JAR-Contra identifiziert, mit am gleichen Strang zieht, ist jemand von JAR-Contra. JAR-Contra ist eine Bewegung im Geiste wie im Handeln, jeder nach seinen Möglichkeiten, Fähigkeiten und seiner Stellung in der Gesellschaft, im Verband, in der Politik oder im Verein, lautet die Devise.

Zuletzt aktualisiert am Samstag, 23. August 2008 um 23:26 Uhr Weiterlesen...
 

Kurt möchte nur (Segel)Fliegen

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Wir möchten euch hier die Geschichte von Kurt erzählen.
Er ist gesund, er würde in jedem anderen europäischen Land problemlos ein Tauglichkeitszeugnis bekommen, nur nicht in Deutschland. Nach JAR-FCL-deutsch sind aufwändige und teure Sondergutachten erforderlich, deren Ausgang völlig offen ist.
Außer Spesen nichts gewesen heißt es in einigen Fällen.

Wieder ein Opfer einer aberwitzigen Bürokratie und eines Dr. K., für den Fliegerärzte 'nichts, absolut nichts' sind. Lest selber, was ein Leidtragender zu berichten hat.


Zuletzt aktualisiert am Dienstag, 13. Februar 2007 um 19:17 Uhr Weiterlesen...
 

Schüler, Augen: Untauglich: bis 2000 EUR

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Besorgte Mutter eines 14-jährigen, der gerne fliegen (Segelfliegen) lernen will: Fliegerarzt verweigerte Medical Klasse 2 wegen einer Netzhautablösung, die operiert wurde und nach Aussage des behandelten Augenarztes, ausgeheilt, kein Problem mehr darstellt.

Bei einer daraufhin stattfindenden fachopthalmologischen Untersuchung hat die Augenärztin die Sache gar nicht gesehen, die Eltern haben es ihr dann wahrheitsgemäß (wohl ein Fehler) angegeben

Zuletzt aktualisiert am Dienstag, 13. Juni 2006 um 09:30 Uhr Weiterlesen...
 

Hermann - EKG: 3000 EUR

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Unregelmäßigkeit im EKG bedarf weiterer Untersuchung, deren Kosten im Vorhinein nicht bezifferbar sind.

Dabei sind auch die Augen neu zu untersuchen. Der Fliegerkamerad lehnt ab und bleibt untauglich.

Bei der Untersuchung stellte der Fliegerarzt beim EKG fest, daß ich einenRechtsschenkblock hätte und er deshalb sofort eine Mitteilung an dasRegierungspräsidium machen müßte.

Zuletzt aktualisiert am Dienstag, 13. Juni 2006 um 09:31 Uhr Weiterlesen...
 

Marius S. - Augen: untauglich

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Kommt Flugschüler Marius S. für die Erstuntersuchung zum Fliegerarzt. Nach der Augenuntersuchung sagt ihm dieser: Das linke Auge hat -1 Dioptrie, das rechte Auge hat -5 Dioptrien. Beide Augen sind einzeln und zusammen mit Brille jeweils 100% korrigiert. Die Grenze ist nach der Vorschrift bei -8 Dioptrien. Ich muss Sie trotzdem untauglich melden, weil nach der gleichen Vorschrift die Differenz zwischen beiden Augen nicht mehr als 3 Dioptrien betragen darf.

Zuletzt aktualisiert am Dienstag, 13. Juni 2006 um 09:31 Uhr Weiterlesen...
 

Richard - Augen: 1000 EUR

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Visus auf einem Auge weniger als 0.3, beidseitiger Visus 100 %. Wenn auf dem anderen Auge nur eine minimale Korrektur erforderlich würde, wäre automatisch ganz aus.

Die Anforderungen, die vom AMC Stuttgart genannt werden, setzen völlige Gesundheit voraus.

Zuletzt aktualisiert am Dienstag, 13. Juni 2006 um 09:32 Uhr Weiterlesen...
 

Armin S. - Leichtes Schielen: 1060 EUR

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Ein 16 jähriger will Segelfliegen. Er treibt reichlich Sport, ist handwerklich begabt und auch sonst in jeder Hinsicht an Leib und Seele gesund.

Mit einer Ausnahme: auf einem Auge schielt er leicht. Er ist aber so wenig behindert, dass die Ärzte von einer Korrektur immer abgeraten haben. Noch einmal: Fußball, Tischtennis, intensives Handwerken am Haus ist kein Problem. Räumliches Sehen und Koordinationsvermögen ist hinreichend vorhanden.

Der Fliegerarzt schreibt ihn bei der Erstuntersuchung vorschriftsmäßig untauglich, der Ermessensspielraum ist Null.

Zuletzt aktualisiert am Dienstag, 13. Juni 2006 um 09:32 Uhr Weiterlesen...
 

Hermann L. - Nierensteine, Augen: untauglich

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Nierenstein-Entfernung vor 10 Jahren. Im AMC scheint das nicht mehr so schlimm, in der Nachuntersuchung wird eine Fehlsichtigkeit auf einem Auge von 5.25 Diotrien festgestellt.

Hermann L. ist weitsichtig und hat vor mehr als 10 Jahren mal Nierensteine zertrümmern lassen. Als er nun vor drei oder vier Monaten bei dem Fliegerarzt Dr. B. in Mannheim war, hat Hermann wahrheitsgemäß das Formblatt ausgefüllt und die lange zurückliegende Nierensteinoperation angegeben. Nachdem Dr. B ihn gründlich untersucht hatte, hat er ihm erklärt, dass er aufgrund der über 10 Jahre zurückliegenden Nierensteine verpflichtet sei, ihn untauglich zu schreiben.

Zuletzt aktualisiert am Samstag, 12. März 2005 um 16:52 Uhr Weiterlesen...
 

Hartmut G. - Nierenstein: 250 EUR

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Ein Jahr nach Nierensteinzertrümmerung Nachuntersuchung im AMC. Dort werden auch Gehör und Augen untersucht. Die Rechnung des AMC ist entsprechend hoch.

Ein Bescheid über die Tauglichkeit liegt indes noch nicht vor.

Anfang April 2004 - glücklicherweise ausreichend früh vor Ablauf meines ersten Zeugnisses - unterzog ich mich einer gründlichen fliegerärztlichen Untersuchung bei Dr. Bitzer, Mannheim. Leider konnte er mir kein Zeugnis ausstellen, da bei mir im Jahr davor ein Nierenstein aufgetreten war, der durch Zertrümmerung entfernt wurde.

Zuletzt aktualisiert am Donnerstag, 09. Februar 2006 um 23:17 Uhr Weiterlesen...
 

Berufspilot - Null Dioptrien: Brille mit Fensterglas

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Am Flugplatz hat mir ein zukünftiger Berufspilot den Fall eines Bekannten geschildert.

Bei einer Tauglichkeitsuntersuchung wurde festgestellt, dass derBewerber einer Sehhilfe bedürfe. Das wird dann entsprechend imTauglichkeitszeugnis festgehalten.

Zuletzt aktualisiert am Mittwoch, 26. April 2006 um 08:48 Uhr Weiterlesen...
 


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